Erzählendes Sachbuch
Am Anfang dieser Geschichte steht eine Wunde. Eine Wunde am Gebärmutterhals, die infolge einer Operation immer wieder aufbricht. Eine Wunde, deren Heilungsprozess mehrere Notfall-Aufenthalte und Folge-Operationen erfordert. Diese Wunde konfrontiert die Autorin Tanja Bernold mit Sexismus und Diskriminierung im medizinischen Bereich: Sei es, dass nur Frauen auf HP-Viren getestet werden, obwohl Männer bei ungeschütztem Verkehr das Virus ebenfalls übertragen können. Oder das Medical Gaslighting, das Nicht-Ernstnehmen, dem Tanja Bernold wiederholt ausgesetzt wird.
Doch diese Wunde erzeugt in Tanja Bernold weitaus mehr als Wut und Verzweiflung. Die immer wieder aufbrechende Wunde wirft sie auf sich selbst zurück und befördert tief liegende Traumata*1 an die Oberfläche. Eine Rückbesinnung auf das Urvertrauen:
Die Texte skizzieren nicht nur das individuelle Schicksal einer Frau, sondern sie legen die Alltäglichkeit, Komplexität und Konsequenzen patriarchaler Strukturen frei. Im Buch wird ein schonungslos ehrlicher Blick auf Beziehungen und Gesellschaft gerichtet, der sich der klassischen Opfer-Täter-Zuteilung entzieht. Vielmehr laden Tanja Bernolds Texte zur Reflexion der eigenen Position und zum Gestalten einer gemeinsamen Zukunft ein.
*1 Der Begriff Trauma stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Wunde.
Erzählendes Sachbuch
Am Anfang dieser Geschichte steht eine Wunde. Eine Wunde am Gebärmutterhals, die infolge einer Operation immer wieder aufbricht. Eine Wunde, deren Heilungsprozess mehrere Notfall-Aufenthalte und Folge-Operationen erfordert. Diese Wunde konfrontiert die Autorin Tanja Bernold mit Sexismus und Diskriminierung im medizinischen Bereich: Sei es, dass nur Frauen auf HP-Viren getestet werden, obwohl Männer bei ungeschütztem Verkehr das Virus ebenfalls übertragen können. Oder das Medical Gaslighting, das Nicht-Ernstnehmen, dem Tanja Bernold wiederholt ausgesetzt wird.
Doch diese Wunde erzeugt in Tanja Bernold weitaus mehr als Wut und Verzweiflung. Die immer wieder aufbrechende Wunde wirft sie auf sich selbst zurück und befördert tief liegende Traumata*1 an die Oberfläche. Eine Rückbesinnung auf das Urvertrauen:
Die Texte skizzieren nicht nur das individuelle Schicksal einer Frau, sondern sie legen die Alltäglichkeit, Komplexität und Konsequenzen patriarchaler Strukturen frei. Im Buch wird ein schonungslos ehrlicher Blick auf Beziehungen und Gesellschaft gerichtet, der sich der klassischen Opfer-Täter-Zuteilung entzieht. Vielmehr laden Tanja Bernolds Texte zur Reflexion der eigenen Position und zum Gestalten einer gemeinsamen Zukunft ein.
*1 Der Begriff Trauma stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Wunde.